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Die
Herstellung von Dachschweißbahnen:
Die
Herstellung von Dachschweißbahnen beginnt mit der Trägerschicht. Die Trägerschicht,
die bei Kunststoffbitumenschweißbahnen meistens aus Polyestervlies besteht,
wird auf großen Ballen geliefert, die in anderen Werken hergestellt wurden.
Sie kann aus Polyestervlies, Glasgewebe oder Glasvlies bestehen. Die Einlage
hat großen Einfluß auf die Haltbarkeit und Reißfestigkeit der Dachbahnen.
Außerdem ist die Zusammensetzung des Bitumens für die Haltbarkeit der
Dachbahnen entscheidend. Man ist heute dazu übergegangen, dem Bitumen
Kunststoffanteile (Polymere) beizumengen, um größere UV-Beständigkeit
und Elastizität bzw. Plastizität zu erreichen - je nach Bedarf.
Nun zum Produktionsablauf: Die Trägerschicht (hier: Polyestervlies) wird
in die Maschine eingespannt und in einem dünnflüssigem Bitumen getränkt,
damit sich die eigentliche Bitumenschicht mit dieser verbindet. Dann wird
das Polyestervlies durch das Bitumenbad gefahren und durchfährt dann ein
Walzwerk, damit die Bahn gleichmäßig stark ist. Unter Umständen wird hier
auch eine Bekiesung aus Schiefersplitt aufgebracht, um eine UV-Abstrahlung
zu erhalten. Dies ist der Fall, wenn die Bahn als letzte Lage (Oberlage)
verlegt werden soll.
Von unten wird eine PE-Folie aufkaschiert, um eine Verklebung auf der
Rolle zu verhindern. Danach läuft die Bahn über Walzen, die riesige Schlaufen
bilden, damit sich die Bahn abkühlen kann.
Als letzten Schritt wird die Bahn aufgerollt und dabei
auf Länge geschnitten und mit einer Banderole versehen, die Auskunft über
die Art der Dachbahn, Herstellungsfirma, sowie Datum der Herstellung anzeigt.
Aus der Farbe des Stempels ist sogar die Arbeitsschicht zu erkennen, die
diese Rolle hergestellt hat. Dieser gesamte Vorgang geschieht vollautomatisch.
Die Dachbahnen werden nun auf Euro-Paletten gestellt und mit PE-Folie
eingeschweißt. Jetzt sind sie fertig für den Versand. Die Art der Dachbahn
wird vor der Produktion je nach Bedarf geplant. Zu den unterschiedlichen
Sorten gehören z.B. V 60 S4 (einfach), G 200 S4 (durchschnittlich) und
Poly 6000 (die beste Dachbahn).
Welche dieser genannten Dachbahnen verwendet wird, hängt individuell
vom Bauvorhaben ab. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Beratung
wünschen.
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Die
Herstellung von Styropor:
Der
Rohstoff des Styropors sieht sehr zuckerähnlich aus. Diese kleinen Perlen
kommen in den sogenannten "Vorschäumer". Durch Zugabe von Dampf und durch
laufendes Rühren entstehen aus den winzigen Kügelchen Größere. Die Aufblähung,
die man im Vorschäumer herstellt, ist wichtig für die Beschaffenheit des
späteren fertigen Materials. Je weiter hier schon der Rohstoff aufgebläht
wird, desto leichter und weicher wird das Material als Endprodukt.
Auf dem Dach darf nur PS 20 SE und PS 30 SE verwendet werden. Das bedeutet:
Ein Polystyrol mit einem Raumgewicht von 20 kg/cbm bzw. 30 kg/cbm. Diese
beiden Materialen sind schwer entflammbar und daher ideal für die
Verarbeitung mittels eines Schweißbrenners.
PS 30 SE wird hauptsächlich bei höher beanspruchten Flächen wie Terrassen
etc. verwendet. Das vorgeschäumte Material wird jetzt in eine Stahlform
gegeben (z.B. 6,0m/O,5m/1,0m). Diese Form wird bis oben gefüllt. Wenn
die Form geschlossen wird, wird aus tausenden von Düsen, Dampf eingeblasen
und über andere Düsen abgeführt. Durch die Hitze bläht sich das Material
weiter auf und es entsteht ein enormer Druck in dieser geschlossenen Form.
Deshalb muss die Form auch aus starken Eisenträgern gefertigt sein.
Durch diesen gewaltigen Druck verkleben die Kügelchen zu einem großen
Block. Nach einer gewissen Garzeit - wie beim Kochen - erhält man
einen fertigen Block Stropor.
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Die
Bearbeitung von Styropor:
Nach
der Styroporherstellung wird der fertige Block über ein Fließband in die
nächste Halle gefahren. Hier wird er in eine Einheitsgröße gebracht und
in kleinere Blöcke zurechtgeschnitten Die fertigen kleineren Blöcke werden
wieder in die nächste Halle gebracht, wo sie in gewünschte Formen vorbereitet
werden, wie z.B. ein Gefälledach oder ganz einfache Platten.
Zum Schneiden werden jeweils rotierende heiße Drähte verwendet. Die Eingabe
der Abstände der einzelnen Drähte erfolgt heutzutage über Computer und
ist damit unglaublich genau. Früher benötigte man für das Ausmessen der
Drähte ca. 15 Min für jede unterschiedlich hergestellte Stärke. Heute
lässt sich durch die Zeitersparnis die Produktionszeit erheblich beschleunigen.
Beim Gefälledach wird zusätzlich die vordere und hintere Höhe eingegeben,
Für das Gefälle läuft einer der schneidenden Drähte nach oben bzw.
nach unten, wodurch das Gefälle entsteht.
Für die Verlegung wird ein Gefälleplan mitgeliefert. Die Stärke der Platten
ist jeweils aufgestempelt.
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Die
Qualitätsprüfung der Materialien:
Unsere
Lieferanten sind selbstverständlich sehr darauf bedacht, dass ihr
Material den Anforderungen des Wettbewerbs gewachsen ist. Sie überprüfen
laufend unter harten Laborbedingungen die Qualität des Materials.
Wir geben Ihnen einen Einblick in die Qualitätsprüfung von Dachbahnen
und verschiedenen Bitumensorten.
Die Dachbahnen müssen sich einer Werkstoffprüfung, den Reißtests, unterwerfen,
um die Festigkeit zu beweisen. Hierfür werden ca.30x5cm große Auszüge
in eine Maschine eingespannt, die die Kraftstärken in der Einheit Newton
anzeigt. Dabei muss bis zum Riss eine Mindestnewtonanzahl erreicht werden.
Die Hitzereaktion von Bitumen wird z.B. getestet, indem die immer gleiche
Anzahl und gleiche Form von festem Bitumen in sehr kleinen (offenen) Tellern
(ca.1,5cm Durchmesser), auf die eine kleine Kugel gelegt wird, in eine
chemische Flüssigkeit getunkt wird. Diese Flüssigkeit wird erwärmt, bis
der Schmelzpunkt von Bitumen erreicht ist. In diesem Moment fällt die
Kugel durch den offenen Teller durch und die Temperaturanzeige wird durch
eine Lichtschranke gestoppt. Auch hier muss eine Mindestanzahl erreicht
sein. Es darf allerdings auch keine Höchstzahl überschritten werden.
Die
Festigkeit von Bitumen wird getestet, indem eine lange Nadel mit einem
bestimmten Gewicht aus eigener Kraft in einen Becher von Bitumen fällt
und in das Bitumen eindringt. Die Eindringtiefe kann an dem der Nadel
zugehörigen Gerät abgelesen werden und muss sich in einem vorgegebenen
Bereich befinden..
Zudem wird noch die Brennbarkeit des hergestellten Styropors überprüft.
Es darf im Gegensatz zu herkömmlichem Styropor bei einer Entzündung keine
Verbreitung des Feuers zulassen. Dies nennt sich dann "schwer entflammbar".
Da bei Flachdacheindeckungen Schweißbrenner verwendet werden (außer
bei Selbstklebe-Dachbahnen) ist die Feuerfestigkeit extrem wichtig, um
einen ungewollten Brandherd auf dem jeweiligen Bauvorhaben zu verhindern.
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